Obwohl die Nasenkorrektur als einer der ältesten plastischen Eingriff der Welt gesehen wird, werden die Kosten nur teilweise von den Krankenkassen getragen und sind in den meisten Fällen reine Schönheitsoperationen. Der Eingriff eignet sich für lange Nasen, Höckernasen, Sattelnasen, Knollennasen, schiefe Nasen oder auch plumpe Nasenspitzen und oberstes Ziel ist es die Harmonie des Gesichtes zu bewahren und die Nase den restlichen Gesichtszügen anzupassen. In 80 Prozent aller Nasenkorrekturen wird die Nase verkleinert, nur fünf Prozent der Patienten lassen sich die Nase vergrößern. Eine Nasenoperation ist eine kleine, jedoch sehr anspruchsvolle Operation. Die Nase besteht aus Knochen und Knorpel, die ein pyramidenartiges Gerüst unter der Nasenhaut bilden. In der Mitte der Nase befindet sich die Nasenscheidewand, die auch Nasenseptum genannt wird. Diese trennt die beiden Nasenhöhlen, durch die die Atmung stattfindet. Bei einer Verkrümmung des Nasenseptum kann der Patient Probleme in der Atmung bekommen. Auch in diesem Fällen eignet sich eine Nasenkorrektur. Eine solche Verkrümmung kann vererbt sein oder durch Verletzungen wie zum Beispiel einem Nasenbeinbruch entstanden sein. In solchen Fällen übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten für die Operation. Die Nasenoperation kann durch eine offene oder eine geschlossene Operationstechnik durchgeführt werden, die Patienten werden aber meist unter Vollnarkose gesetzt. Solange es den Chirurgen möglich ist, verwenden sie die geschlossene Technik, bei der keine äußeren Hautschnitte nötig sind und der Chirurg durch einen Zugang von der Innenseite der Nase arbeitet. Bei dieser Operation wird die Haut von der Nase von Knorpel und Knochen gelöst und anschließend beliebig verformt. Bei schwierigen Operationen wird die offene Rhinoplastik durchgeführt, es wird jedoch stets versucht die Narben möglichst gering zu halten. Die einzige Voraussetzung für die Operation ist die Vollendung des 18. Lebensjahr. Auf keinen Fall sollte man jedoch vergessen, dass eine chirurgischer Eingriff stets mit Risiken verbunden ist.