Die weibliche Brust ist bei jeder Frau anders entwickelt und verändert ihre Form im Laufe des Lebens. Das geschieht beispielsweise durch Schwangerschaften, Diäten und den natürlichen Alterungsprozess. Viele Frauen haben bezüglich des Aussehens ihrer Brust ganz bestimmte Wunschvorstellungen. In Fällen, in denen die Realität diesen Vorstellungen überhaupt nicht entspricht, kann dieses Missverhältnis mithilfe der plastischen Chirurgie korrigiert werden. Gemeinhin werden kräftige, volle Brüste als schön und gesund empfunden. Frauen, die ihre Brüste, verglichen mit dem übrigen Körperbau als zu klein empfinden und darunter leiden, denken oft über eine operative Brustkorrektur nach. Aber die Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen nach der OP und die Befürchtung, dass die Implantate bei einer Beschädigung durch Stöße auslaufen könnten, lassen einige Frauen immer wieder zögern, diesen Schritt zu gehen. Doch die Schmerzen treten nur in den ersten Tagen nach der Brustvergrößerung auf und sind auch nur dann etwas nachhaltiger, wenn die Brust sehr stark vergrößert wurde. Die Gefahr, dass ein Implantat nach der Brustvergrößerung ausläuft, besteht bei modernen Einlagekissen nicht. Das übliche Füllmaterial in den zur Brustvergrösserung genutzten Kissen ist Silikon. Es hat in etwa die Festigkeit von Weingummi und kann deshalb gar nicht auslaufen. Selbst die Hülle der heute bei einer Brustvergrößerung verwendeten Implantate ist stabiler als die früherer Versionen. Auch was die Verträglichkeit des Materials betrifft, sind keinerlei Bedenken nötig: Silikon besteht aus Silizium und Sauerstoff, den beiden am häufigsten auf der Erde natürlich vorkommende Elementen. Individuelle Operationsrisiken, die beispielsweise mit der Blutgerinnung in Zusammenhang stehen, können vor der Operation in einem individuellen medizinischen Beratungsgespräch geklärt werden.